
Der Staat begann 1859 einen Wald anzupflanzen. Grund dafür war, die Sandverwehungen zu bremsen. Unter den Schichten hingewehten Sandes wurden an einigen Stellen Kulturschichten aus der Eisenzeit festgestellt. Am Fuß der Dünen am Græm-Strand sind und da nach einem Sturm Moränenschichten aus der letzten Eiszeit zu sehen. Entlang dem Wald und hinauf bis zum Spidsbjerg Strand verläuft der Raketenweg. Dieser wurde in früheren Zeiten von den Rettungsmannschaften benutzt, wenn sie Rettungsmaterial zu den gestrandeten Schiffen hinaus brachten.
Wenn man den angezeichneten Wegen folgt, kann man in der Plantage ein spezielles Naturereignis erleben. Beim Touristbüro in Ulfborg kann man einen Prospekt mit Wandervorschlägen in der Plantage erhalten.
Östlich von Ulfborg liegt dieses sehr schöne Naturgebiet. Es wachsen dort hauptsächlich Laub- und Nadelbäume und Heidekraut. Durch die Plantage führen mehrere gekennzeichnete Wege. Beim Touristbüro in Ulfborg ist ein Prospekt erhältlich.
Die Wasseroberfläche des Nissum Fjords beträgt 70 km2 oder 7000 ha. Er liegt gegen die Nordsee geschützt im Windschatten einer 13 km langen Landzunge, welche bis zu 1200, an ihrer schmalsten Stelle jedoch nur 200 m breit ist. In Thorsminde wird seit den 1870ern der Wasserstand und der Salzgehalt des Fjords mittels einer Schleuse reguliert, die den Wassseraustausch im Fjord besorgt. Frischwasser wird von der Stor Å der Ramme Å, der Damhus Å und der Flynder Å zugeführt, weshalb der Fjord Brackwasser aufweist ) einem Mittelding zwischen Frischwasser und Meerwasser. Der ganze Nissum Fjord ist zusammen mit einigen benachbarten Gebieten Tierschutzgebiet, und der seichte Fjord ist von Schilfwäldern und Wiesen umgeben und beherbergt eine außerordentlich zahlreiche und vielfältige Vogelwelt. Nähere Informationen finden Sie hier.
Die Nordsee hat schon immer sowohl auf Touristen wie auf Einwohner anziehend gewirkt. An warmen sonnigen Sommertagen ist natürlich der Zustrom groß, aber nur einige wenige hundert Meter vom Parkplatz oder von den Wegen weg hat man reichlich Platz. Und die Aussicht ist von keinem an die Küste gebauten Hochhaus gestört. Im Herbst und im Winter genießen es viele, am Strand spazieren zu gehen und sich gut durchblasen zu lassen.
Die Nordsee ist herrlich, aber man sollte sich vorsehen. Die starke Unterströmung in der Nordsee verursacht jedes Jahr tödliche Unfälle mit Ertrunkenen. Deshalb ist es wichtig, dass man die Baderegeln befolgt, die an vielen Orten in der Umgebung angeschlagen sind.
Auf einem Spaziergang am Strand kurz nach einem Sturm oder starkem Wind hat man die besten Chancen Bernstein zu finden., aber leicht ist es nicht. Meistens liegt der Bernstein an der Wasser-kante zwischen angespülten Steinen und Seegras und anderem Zeug.
Eine Strandwanderung in Sturmwetter ist gut für den Blutdruck. Während der Herbst- und Winter-monate, wenn die Stürme so richtig heulen, ist eine Strandwanderung ein besonderes Erlebnis. Es ist faszinierend, die gewaltigen Kräfte der Natur zu spüren, und wenn man warm und winddicht bekleidet ist, so bleibt das ein Erlebnis, das man nie vergisst.
Jedes Jahr “frisst” das Meer im Durchschnitt 1 Meter Strand, aber bei einem der grossen Herbst- und Winterstürme können es leicht 15-20 Meter auf einmal werden. Das ganze Jahr hindurch werden mit grossem Einsatz Sturmschäden ausgebessert, gleichzeitig wird der Strand gepflegt und einladend gemacht. Im grössten Teil von Europa wird die blaue Flagge gebraucht, um saubere Badestrände und sauberes Badewasser zu kennzeichnen. In unserer Gegend haben 5 Strände die blaue Flagge zugeteilt bekommen. Es sind dies Thorsminde, Bjerghuse, Fjand, Spidsbjerg und Vedersø Klit.